Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Tal der Wupper zum größten Wirtschaftszentrum des Kaiserreichs. Mit dem Bau der ersten elektrischen Zahnrad-Bergbahn, der Zugerschließung samt Deutschlands höchster Eisenbahnbrücke, den ersten Trinkwassertalsperren überhaupt, der Schwebebahn als einmaliges Nahverkehrssystem, dem ersten künstlich angelegten Freiluftbad mit Temperaturregulierung, der deutschlandweit ersten Fabrik mit elektrischer Beleuchtung sowie der Flächenabdeckung mit Strom aus Dampf- und Wasserkraft der Wupper und deren Nebenflüssen strebte das Industriezeitalter dort, wo es in Deutschland einst entsprungen war, seinem wirtschaftlichem Höhepunkt entgegen. Bergische Produkte wurden weltweit bekannt. Bis zum heutigen Tag befinden sich zahlreiche Weltmarktführer im Bergischen Land.

Es ist noch nicht lange her, da galt es als undenkbar, dass die ehemals florierenden Textilfabriken, die Arbeit und Wohlstand versprachen, je hätten ein Ende finden können. Sie locken Menschen an das Ufer der Wupper und urbanisierten das Gelände nachhaltig.

Heute ist der Bereich an der Wupper in Radevormwald ein Spagat zwischen Fortschritt und Tradition, Erinnerung und Sterben, zwischen Stillstand und Wandel. Eine Mischung aus Wohngebiet, Naherholung, Kleingewerbe, Industrieruine und Werterhaltung.

Davon erzählt diese Ausstellung.

Karsten Weidner & Armin Gerhardts

Die Ausstellung:

23.04 - 04.05.2012
Sparkasse Radevormwald-Dahlerau
Kirchstraße 26
42477 Radevormwald

19 - 30. September 2011
Stadtsparkasse Radevormwald
Hohenfuhrstraße 19-21
42477 Radevormwald

Montag und Donnerstag:
    08:30 - 18:00Uhr
Dienstag, Mittwoch und Freitag:
    08:30 - 16:00Uhr

Kontakt:

info@zeitzeichen-radevormwald.de
Fon: 0171 20 13 138 (Karsten Weidner)

Leinwanddruck:

gerhardts werbeagentur

mit freundlicher Unterstützung:

Sparkasse Radevormwald / Hückeswagen

Wülfing Museum

Vogelsmühle AG & Co. Wuppermarkt KG